Leikmót-Blog



21. Gilbhart 2008
Ein neuer Tempel für Herkules
Die Gemeinde Dellach - westlich von Klagenfurt gelegen - hat ein Heiligtum der Römerzeit nachbauen lassen. Es basiert auf dem Fund eines etwa 2000 Jahre alten Tempels, den Archäologen vor einigen Jahren unweit des Orts entdeckten... weiterlesen


20. Ostermond 2008
Die deutschsprachige Asawiki ist umgezogen...
Der deutschsprachige Teil der Asawiki hat nun einen eigenen Server und ist ab sofort unter "www.asawiki.de" erreichbar.
Asawiki.de

3. Wonnemond 2007
Radiosendungen auf BBC Radio4 - u.a. über Hnefatafl
Auf der Internetseite von BBC Radio 4 gibt es zwei interessante Sendereihen über die Wikinger und Angelsachsen.
Die erste, dreiteilige Sendereihe "The Viking Way" behandelt in ihrem dritten Teil auch unser heißgeliebtes Brettspiel Hnefatafl.
Wer also mal wieder sauberes BBC-Englisch hören mag, dem seien folgende Radiosendungen empfohlen:
The Viking Way
The dark origines of Britain

1. Wonnemond 2007
Der Mythenweg in Thale (Sachsen-Anhalt)
An dieser Stelle möchte ich auf die kleine an der thüringischen Grenze des Bundeslandes Sachen-Anhalt gelegene Stadt Thale aufmerksam machen. Die von zwölftausend Einwohnern bevölkerte Stadt hat einige bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Allem voran der Hexentanzplatz. Der Hexentanzplatz ist eine gegenüber der Rosstrappe gelegene Ebene hoch über dem Bodetal (454 m über NN).
Eine Personenschwebebahn führt von Thale aus dorthin. Auf dem Hexentanzplatz befindet sich auch das Harzer Bergtheater Thale, eines der ältesten Naturtheater Deutschlands, mit 1.350 Plätzen, das 1903 von Dr. Ernst Wachler gegründet wurde.
Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz ist ein in einem nachempfundenen "altgermanischen" Stil durch Hermann Hendrich und Bernhard Sehring erschaffenes Bauwerk. Die Halle wurde 1901 eingeweiht und ist heute ein Museum. Während Sehring nach Hendrichs Vorgabe die Architektur für den Bau schuf, zeichnet Hendrich für die fünf Großgemälde im Inneren der Halle verantwortlich. Diese zeigen fünf Szenen aus der Walpurgisnacht von Goethes Faust: Irrlichtertanz, Mammonshöhle, Hexentanz, Windsbraut und die Gretchenerscheinung.
Über den Hexentanzplatz ziehen sich Reste des Sachsenwalles, einer Mauer aus Granitsteinen und vermutlich Teil einer größeren, mehr als 1.500 Jahre alten Befestigungsanlage.
Außerdem befindet sich dort der Tierpark Hexentanzplatz, der die Artenvielfalt der Harzregion mit vielen verschiedenen Tierarten repräsentiert; die Sommerrodelbahn Harzbob; sowie unterhalb des Bergtheaters die Homburgswarte.
Der Hexentanzplatz ist auch ein altsächsischer Kultort, an dem v. a. in der Nacht zum 1. Mai zur Verehrung der sogenannten Hagedisen (Wald- und Berggöttinnen) Feste abgehalten wurden. Der Ort wurde erst nach dem Verbot des Kultes durch die zugewanderten christlichen Franken zum Hexentanzplatz. Der Überlieferung nach, wurde der Platz zur Kontrolle des Verbots von fränkischen Soldaten bewacht, die von als Hexen verkleideten und auf Besen anreitenden Sachsen verjagt wurden. Ein weiterer alter Kultplatz der Sachsen befindet sich auf dem Brocken.
Der Hexentanzplatz ist in das System der Stempelstellen der Harzer Wandernadel einbezogen.
Thale
Der Mythenweg

25. Hornung 2007
Asawiki auf Dänsch, Deutsch und Englisch
Seite kurzem gibt es eine Wiki von Ásatrúar für Ásatrúar
Asawiki

24. Hornung 2007
In Deutschland wird 2009 an die Varusschlacht erinnert
Bielefeld (ddp-nrw). 2000 Jahre nach der Varusschlacht im Teutoburger Wald soll 2009 in Deutschland von Mai bis Oktober mit einem Jubiläumsmarathon an die Niederlage der Römer in Germanien im Jahre 9 (nach Christus) erinnert werden. ...
So sei in der Zeit von Mai bis Oktober in drei Museen ein gemeinsames Ausstellungsprojekt geplant. Bei der Gesamtschau würden Exponate von Weltgeltung aus ganz Europa gezeigt,­ unter anderem der berühmte »Hildesheimer Silberschatz«, der vermutlich Beutestücke aus der Varusschlacht umfasst.
Das Lippische Landesmuseum Detmold zeige die Wirkungsgeschichte der Varusschlacht von der Antike bis heute, das Museum »Varusschlacht im Osnabrücker Land« in Kalkriese bei Osnabrück thematisiere den Konflikt. Das Westfälische Römermuseum Haltern, exakt an dem Ort, wo Statthalter Publius Quintilius Varus ein Verwaltungs- und Militärzentrum der Provinz Germanien plante, beschäftige sich mit dem Imperium Romanum, dem Römischen Reich, auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Im Vorfeld der Jubiläumsveranstaltungen wird derzeit heftig darüber gestritten, ob die Varusschlacht in Kalkriese oder bei Detmold im Teutoburger Wald stattgefunden hat.
(Urheberrecht ddp Nachrichtenagentur GmbH)

2. Hornung 2007
Plätzchen statt Cookies
Das berliner Korrektorat Fehler-Haft hat ein alternatives Sprachpacket für den Netzbrowser Mozilla Firefox herausgegeben. Es steht selbstversändlich unter der GPL. Um zwischen den verschiedenen Spracheinstellungen wechseln zu können lädt man sich vorher noch den Locale Switcher runter und richtet ihn ein. Wenn alles richtig funzt kann man sich dann unter Einstellungen entscheiden ob man Plätzchen annehmen will oder eben nicht. :-)

23. Hartung 2007
Große Feier im Zeustempel
In Griechenland gibt es wieder Hoffnung auf eine Renovierung der Akropolis: BBC Nachrichten und nochmal BBC Nachrichten.

19. Hartung 2007
Tvisöngur - Isländische Zwiegesänge
Der isländische Zwiegesang ist die einzige lebendig überlieferte Form einer improvisierten volkstümlichen Mehrstimmigkeit in Europa. Sie gelten auch als Urform der Mehrstimmigkeit.
Dr. Gerhard Annewanterder hat die erste ausführliche Abhandlung über die Tvisöngur ins Netz gestellt.
Quelle: Isländische Zwiegesänge (Tvisöngur,Tvisöngvar) von Dr. Gerhard Annewanterder

29. Julmond 2006
Hnefatafl.net wird Leikmót.net
Ich habe die Seite von Hnefatafl.net in Leikmót.net umbenannt. Zum einen, weil ich noch andere Spiel-/Sportarten wie z.B. Glíma-Ringen und das Kubbspiel, die keine Brettspiele sind, auf der Seite vorstellen wollte. Zum anderen habe ich schon länger einen Begriff für eine „Wikingerolympiade“ gesucht, den ich mit Leikmót gefunden habe.
Vielleicht wird in ferner Zukunft einmal ein wirkliches Leikmót stattfinden.

5. Julmond 2006
Folksprak I
In der lezten Zeit habe ich mich etwas ausführlicher mit den Konzepten von Plansprachen auseinandergesetzt. Da sich jetzt und in mittelfristiger Zukunft wahrscheinlich das amerikanische Englisch immer stärker ausbreiten wird und nicht nur einzelne Indianer- und Skrälingersprachen (Mit Skrälingern sind Eskimos oder Inuit gemeint) verdrängen wird, sondern auch den Gebrauch etablierter Sprachen wie Deutsch, Französisch oder Niederländisch in bestimmten gesellschaftlichen Bereichen mindern wird. Da die Schüler meist nur noch Englisch als Fremdprache lernen, ist z.B. die Anbindung Finnlands an die skandinvaischen Länder im Schwinden oder der Zusammenhalt von Deutsch- und Welschschweiz gefährdet. Nach Angaben der Unesco ist etwa die Hälfte der Sprachen vom Aussterben bedroht. Auch für Europa wird prognostiziert, daß etwa die Hälfte der hier einheimischen Sprachen zum Ende des 21. Jahrhunderts nicht mehr gesprochen werden.
Andererseits empfinde ich küstliche Sprachen wie Esperanto als zu kulturlos und zu schwierig um mir die Mühe sie zu erlernen. Das Interesse für eine fremde Sprache erwächst meist aus Interesse für die jeweilige Kultur.
Ein Kompromiss könnten Plansprachen sein, die als Brückensprachen fungieren, die für die Sprecher eines weiter gefassten Kulturkreises schnell erlernbar sind und in den Grundzügen die sprachfamilientypischen Merkmale erhalten haben. Ein Beispiel hierfür ist die Interslawische Sprache Slovio.
Slovio beruht im Prinzip auf allen slawischen Sprachen, besitzt eine Vereifachte Grammatik und ermöglicht die Kommunikation mit den Menschen von Tschechien bis zur Beringstraße.
Analog zu Slovio ist die Lingua Franca Nova eine Interromansiche Plansprache, mit der man gut durch Süd-Europa und Lateinamerika reisen könnte.
Das Intergermanische Pendant, das vor allem für eine Inter-Deutsch-Englische-Kommunikation relevant wäre, ist Folkssprak (oder auch Folkspraak). Folkssprak soll im Verhältnis zu Esperanto natürlicher und leichter für die Sprecher germanischer Sprachen zu erlernen sein. Ein Deutscher, Nierderländer oder Skandinavier sollte die Sprache nach einer Woche Lernen lesen und nach einem Monat Sprechen/Verstehen können. Englisch-Muttersprachler dürften aufgrund der vielen romanischen Wörter in ihrer Sprache etwas länger zum Erlernen benötigen. Die Aussprache der Folkssprak erinnert an Plattdeutsch und Niederländisch. Es gibt bislang mehrere Dialekte bzw. sogar Idiolekte. In einer Folkssprak-Gruppe wird allerdings auf einen allgemeinverbindlichen Konsens hingearbeitet.
Lat ons spreke ond skreive Folkssprak!

20. Neblung 2006
Der Stein steht
Vom 17. bis 19. Neblung luden die Mitglieder von Forn Siðr - Dänemark zu ihrem neunjährigen Jubiläum ein.
Am Freitag fanden sich die meisten Jubilare, größtenteils aus allen Ecken Dänemarks aber auch aus Norwegen und Deutschland, in Vejle ein.
Am Sonnabendmorgen wurde, wie angekündigt, auf einem Privatgrundstück in der Nähe des Fårup Sø, genauer am Fårupvej 38 in Jelling, der neue Runenstein enthüllt.
(Nach Protesten von Vertretern der dänischen Staatskirche wurde die Genemigung, den Stein bei den historischen Jellingsteinen aufzustellen, zurückgenommen. Klick) Aufgrund des schlecheten Wetters waren nur etwa 70 Leute gekommen. Allerdings ließ es sich das dänische Fernsehen nicht nehmen mit von der Partie zu sein.
Der Stein selbst sieht ein wenig wie ein Vulkan aus. Er soll den Brunnen Hvergelmir (anord.: „brodelnder Kessel“) versinnbildlichen. Die wie herabfließende Lava aussehenden Flüße sollen die Élivágar darstellen.

Der „neue“ Runenstein von Fårup Sø

Am Nachmittag gab es eine große Auktion, in der es allerlei z.T. Selbstgefertigtes wie z.B. handgegossene Kleinode zu erwerben galt. Das Schlaglicht der Auktion bildete eine etwa 1,50 m hohe Donar-Schnitzerei, die von den Mitgliedern der Asatrofællesskabet Yggdrasil für ihren Kultwald erworben wurde.
Den krönenden Abschluß bildete die faröisch-dänische Folkgruppe Valravn mit ihrer größtenteils auf skandinavischen Volksliedgut basierenden Musik, die ihren Auftritt für ein Mitternachtssumbel im großen Stil zwischenzeitlich unterbrach.

28. Gilbhart 2006
Haustblót auf Island
Am 21. Gilbhart wurde von der isländischen Ásatrúarfélagið traditionell das Haustblót begangen...
Quelle: Icelandreview, Icelandreview

26. Brachet 2006
Dänemark: Neuer Jellingstein
Die dänischen Anhänger der Firnen Sitte - Forn Siðr haben von der Kommune Jelling die Erlaubnis bekommen bei Fårup Sø, etwa ein Kilometer von der Innenstadt Jellings entfernt, einen neuen heidnischen Jellingstein zu errichten.
Der Jellingstein ist für Dänemark schlechthin das Sinnbild für den Übergang des Landes vom Heidentum zum Christentum. Er wird auch als Dänemarks Taufstein bezeichnet. Insbesondere die dänischen Christen sind sich der Symbolkraft eines solchen neuen - heidnischen Jellingsteines bewußt und protestieren entsprechend heftig.

Der große und der kleine Jellingstein

Auf dem großen Runenstein steht in Runen geschrieben: „König Harald befahl diesen Stein zu errichten, zum Gedenken an Gorm, seinen Vater, und an Thyra, seine Mutter. Der Harald, dem sich ganz Dänemark und Norwegen unterwarf und der die Dänen zu Christen machte.“
Unter Harald Blauzahn wurde Dänemark wie auf dem Runenstein geschrieben christianisiert.
Sein Vater Gorm den Gamle gilt als der erste König Dänemarks und steht entsprechend der Sagen in unmittelbarer Verwandtschaft zu Odin.
Beide Runensteine zählen übrigens zum Weltkulturerbe.
Quellen: Kristeligt Dagblad, Kristeligt Dagblad

3. Ernting 2005
Dänemark: Nachnamen nach „Alter Sitte“
Seit Ostermond dieses Jahres ist es in Dänemark wieder rechtlich möglich, seinen neugeborenen Kindern statt des „eigentlichen Nachnamens“ einen Nachnamen bestehend aus dem Vornamen des Vaters oder (nicht ganz den alten Sitten gemäß) der Mutter und den Endungen -son, für einen Sohn bzw. -datter für eine Tochter zu geben.
Diese Art der Namensgebung war von der Wikingerzeit bis in das Jahr 1828 üblich. 1828 wurde durch ein Gesetz dieser Vorgang einfach eingefroren.
Quelle: TIME.com


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